Im Dezember findet erstmalig ein UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft statt. Dieser Gipfel-Prozess bietet erstmalig ein wichtiges Forum, um die Leitsätze einer künftigen Wissensgesellschaft international zu diskutieren.
Die GRÜNE JUGEND fordert die Bundesregierung auf, ihre Zurückhaltung und ihr demonstratives Desinteresse aufzugeben und sich aktiv für den Erfolg des nahenden World Summits einzusetzen. Dieses Thema darf nicht nur unter wirtschaftlichen Aspekten diskutiert werden, sondern vor allem der Mensch und seine/ihre Kommunikationsbedürfnisse müssen im Vordergrund stehen.
Die GRÜNE JUGEND fordert mehr Bereitschaft zum Dialog zwischen der Bundesregierung und der deutschen Zivilgesellschaft. Vertreter der Zivilgesellschaft müssen Teil der deutschen Regierungsdelegation beim WSIS werden, wie es in vielen anderen Ländern üblich ist.
Die GRÜNE JUGEND schliesst sich den Forderungen der globalen Zivilgesellschaft im Prozess zum WSIS an und fordert, dass deren Punkte in die Abschlusserklärung einfliessen.
Die GRÜNE JUGEND wird den Gipfelprozess kritisch begleiten und sich auch weiterhin für eine freie, offene und nachhaltige Wissensgesellschaft einsetzen.